Die Idee hinter Work Life 4.0

Die meisten KMU sind mit Krisen- und Sondersituationen ihrer Mitarbeiter/-innen überfordert, haben keine oder wenig Flexibilisierungsmöglichkeiten in den Arbeitsabläufen und fühlen sich als KMU mit den politischen Vereinbarkeitsinstrumenten und -vorgaben überfordert. Dies ist für uns nachvollziehbar, weil der Kosten- und Leistungsdruck in den regionalen KMU vergleichsweise hoch ist und bisher die Vereinbarkeitsthemen noch keine herausragende Rolle gespielt haben.
Mit dem zunehmenden Wettbewerb um Fachkräfte ändert sich die Blickrichtung. Mit der Umsetzung der Projektidee, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, sächsische Unternehmen für familienfreundliche Themen zu sensibilisieren sowie Unterstützung, Austausch und Begleitung zum Thema anzubieten.

Unser Projekt Work Life 4.0 erarbeitet einen digitalen Baustein für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Rahmen des Pilotprojektes des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz haben wir mit regionalen Unternehmen in verschiedenen Workshops Aspekte erarbeitet, welche die Optimierung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausmachen. Familienbewusstsein und die ehrliche Auseinandersetzung mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind wichtige Bausteine unserer sächsischen Unternehmen im Hinblick auf die Fachkräftesicherung. Die Mitarbeiter werden in Zukunft schauen, in welchen Unternehmen Themen wie flexible Arbeitszeiten, Kindererziehungszeiten für Väter oder Pflegezeiten für Angehörige möglich sind.

Das Gesamtziel des Projektes ist der Entwurf, Planung, Entwicklung und Etablierung eines digitalen Dienstes in Kombination einer Website mit einer App. Dieser Dienst soll praxisnah und nutzerfreundlich gestaltet werden, sodass Mitarbeiter in Krisensituationen unkompliziert und schnell auf private Notfälle reagieren können. Im Rahmen der Etablierung wollen wir möglichst viele Unternehmen unterschiedlicher Landkreise im Freistaat Sachsen erreichen, für die Bedeutung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf aufschließen und somit einen Beitrag für die langfristige Fachkräftesicherung in den Landkreisen Bautzen und Zittau/Görlitz, sowie für den Freistaat Sachsen leisten. Gleichzeitig wird die Möglichkeit für einen Erfahrungsaustausch integriert, bei dem Betroffene von Ihren Erfahrungen berichten können.

 

Konzipierung | ab April 2018

Wir verfolgen einen iterativen Prozess, an dessen Ende eine genaue Beschreibung der Funktionen steht, die in die Plattform implementiert werden sollen. Während er Konzipierungsphase arbeiten wir eng mit den Nutzern der Plattform zusammen, um deren Anforderungen möglichst frühzeitig zu berücksichtigen. Denn eine grundlegende Änderung zu einem späteren Zeitpunkt bedeutet einen schweren Eingriff in die Plattformarchitektur.

Testphase (läuft gerade)

Die implementierte Plattform wird den im Projekt mitwirkenden Unternehmen zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können alle Funktionen in vollem Umfang nutzen und frühzeitig von der Plattform profitieren.

Sollten die Unternehmen Änderungswünsche haben oder sind Fehler und Schwachstellen aufgefallen, werden wir die Plattform entsprechend anpassen.

Vermarktung

Die finale Plattform wird allen Unternehmen in den Landkreisen Bautzen und Görlitz zugänglich gemacht, die die Plattform ihren Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern zur Verfügung stellen möchten.

Weiterhin können sich auch Einzelpersonen auf der Plattform registrieren und ihre Funktionen nutzen. Über die Lizenzkosten für Work-Life 4.0 werden wir zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

Unser Projektfortschritt der Webapp nach Versionen